GruftiesStrasse

Konzept „Gruftie-Straße“ (in Anlehnung an die neue chinesische Seidenstraße)

Ausgehend von der Diskussion um die Elektro-Mobilität und der jahrzehntelangen Diskussion um den Stromtransport über 380 KV-Leitungen, habe ich versucht ein Gesamtkonzept zu erstellen, die sehr viele der Probleme lösen/zu lösen scheinen. Dieses Konzept würde ich gerne den Fachleuten zur Diskussion zukommen lassen. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass die Lösung nur auf (mindestens) Europäischer Basis machbar ist = es müsste auch auf dieser Basis diskutiert werden.

 

2026 DIE NEUE ENTWICKLUNG IN RICHTUNG WASSERSTOFFTANKSTELLEN DIREKT AN DER RASTSTÄTTE IST IN DEM VIDEO NOCH NICHT BERÜCKSICHTIGT

 

DAS AKTUELLE PROJEKT – SEPTEMBER 2026 – mit dem Konzept (mit dem Klick auf das Bild)

 

„Leuchtturmprojekt“ Hamburg-Sizilien (Brennerautobahn) 2.000 KM bis 2035 (Ende „fossiles Zeitalter“)

Strom entlang der Autobahn sammeln
Hochleistungsladestationen bereitstellen, Wasserstoff-Tankstellen nach dem „H2-Bauernladl-Konzept“ (Produktion direkt an der Tankstelle)
Oberleitungen für autonomen Betrieb aber auch als „Ladestation“ für die Batterien

Schwerverkehr elektrisch UND Wasserstoff

Die Entwicklung (2026) zeigt, dass es vermutlich beide Varianten geben wird (müssen). eMobilität (inkl. Schwerverkehr) UND Wasserstoff. Wasserstoftantriebe werden ja (vermutlich) auch abseits des klassischen Schwerverkehrs Fuß fassen (müssen). Traktoren, Pistengeräte, Baumaschinen aber auch Panzer werden wohl nicht mit Batterien bestückt werden können. D.h. eine H2-Strategie wird notwendig werden – wenn auch nicht „im großen Stil“ – das Konzept der kleinen Anlagen (H2-Bauernladl) scheint der sinnvollste Ansatz.

  • Autonomes Fahren
    scheint mir auf langen Strecken ein erstrebenswerter Ansatz zu sein

  • salopp formuliert
    der e-LKW sammelt die Ladung in „Sizilien“ zusammen – dafür sollte die Reichweite passen (heute schon)
    fährt auf die Autobahn
    und fährt autonom nach „Hamburg“ (ohne Ruhezeiten)
    wo er dann wieder traditionell aber elektrisch die Ware verteilt (innerstädtischer Verkehr)

Vorteile – keine Ruhezeiten, ökologische Aspekte
gleichzeitig können die Batterien geladen werden, damit der Verteiler-Verkehr („Sizilien“ und „Hamburg“) ohne Wartezeiten möglich ist/wird.

Voraussetzungen sind natürlich Regeln, die die LKW-Schlange gleich schnell, Autonomie möglich macht usw. Scheint mir aber realistisch zu sein

DIE VORGESCHICHTE(N) = VISION 2021

 

 

Vorschlag wäre, Oberleitungen anzubieten die Technologie ist ja nicht neu – es fehlt aber an der Infrastruktur
siehe auch z.B. „VoltaZero“ Volta Trucks | Volta Zero aber mit Oberleitung…. usw.

 

 

Anmerkung

Die Versuche, Wasserstoff „transportfähig“ zu machen z.B. Kryotanks mit Minus 250 Grad (für bis zu 1000 KM) scheinen doch sehr aufwändig zu sein/werden. Vor allem die Infrastruktur zum Auftanken wird wohl bei Weitem nicht ausreichend bereit gestellt werden können – wenn ich an die zögerliche Umsetzung von – vergleichsweise simplen – eTankstellen denke – die Produktion von H2 direkt an der Tankstelle scheint also Sinn zu machen.

neuer Erkenntnisse (August 2026)
die Entscheidung, wie die Zukunft des Schwerverkehr aussehen wir, ist nach wie vor offen
vermutlich werden mehrere Varianten angeboten werden müssen

  • klassisch – Hochleistungsladestationen – möglichst aus Strom „aus der Umgebung“ (AgriPV, Windparks, Lärmschutzwände, Parkplatz-Überdachung) und/oder (Vision) aus der ÜBERDACHUNG der Autobahn (wo es Sinn macht = Einstrahlung usw.)
  • innovativer Ansatz: wenn die LKW bereits die Verbindung zur Oberleitung auf dem Dach haben, könnte diese auch für das Laden der Batterien in den Raststätten genutzt werden. Damit ist die „Logistik“ (vermutlich) leichter abzudecken.
  • Wasserstoff-Tankstellen – aus dem „Überstrom“ der PV-Anlagen (oder bei Bedarf „normaler Strom“
    mit dem Konzept „H2-Bauernladl“ (siehe Konzepte Öl/Gas) – d.h. KLEINE Anlagen direkt vor Ort, die AN DER TANKSTELLE Wasserstoff produzieren (und zum Bedanken anbieten)
  • und eben die Oberleitungen als „Vision“ der Gruftie-Straße

Pilotprojekt „Brennerautobahn“ (August 2026)

Es gibt den Beschluss der EU, dass ab 2035 keine Fahrzeuge mit fossilem Antrieb geliefert werden dürfen
d.h. es ist notwendig, die Infrastruktur bis dahin soweit auszubauen, dass die „braven“ LKW’s (die bis dahin bereits auf Strom oder H2 umgestellt=neu angeschafft wurden) auch „tanken“ könnenAUF DER GANZEN STRECKE – OHNE BARRIEREN ZWISCHEN DEN LÄNDERN das sind (Hamburg-Sizilien) 2.000 KM! das europäische Autobahnnetz umfasst (lt. KI) 80.000 KM – d.h. diese Herausforderung ist bis 2035 „zu stemmen“.

Verantwortlich sind die (europäischen) Energieversorger, die (siehe Konzept Öl/Gas) dafür sorgen müssen, dass genügend (grüner) Strom (eben PV, Windkraft) generiert wird, der dann an den Tankstellen angeboten werden kann (siehe oben). Der volatile Überschuss soll/muss als Wasserstoff bereitgestellt werden – mit Anlagen direkt an der Tankstelle (optimal) = das „H2-Bauernladlkonzept“

Koordination und verbindliche Projektplanung über Maßnahmen der EU gegen den Klimawandel – Consilium ?

 

Beginnend mit der Nord-Süd-Autobahn würde das gleichzeitig die Potentiale der Nordafrikanischen Solarstrom-Exporte ermöglichen (Gibraltar, Sizilien usw) – aber auch die viel diskutierten Problem mit dem Transport von Gezeiten-Strom, Windrad-Strom usw. lösen.

Der eigentlich neue Punkt ist, dass die „ohnehin hässliche“ Autobahn für die wenig geliebten 380 KV-Leitungen (oder anderer Hochleistungsleitungen) genutzt werden und der Strom den elektrischen Verkehr begleitet. Die Infrastruktur dazu sollte für die Oberleitungen (mit)genutzt werden.

wenn schon gegraben werden muss, würden sich wohl die „Halterungen“ für eine Überdachung der Autobahn (mit)anbieten

 

Strombeschaffung

eine Überdachung der Autobahnen mit Solarelementen und/oder Nutzung+Ausbau von Lärmschutzwänden mit Solarelementen (siehe Zaunelemente dezentrale Stromversorgung) hat neben der Vorteile einer dezentralen Stromgewinnung noch andere Vorteile – siehe PV-Pilotprojekt: Solardach über der Autobahn – energiezukunft (Foto: LABOR3 Architektur GmbH)

die Überdachung wurde nach Diskussion mit Experten als Projektidee VERWORFEN
die Beschattung macht eine Mehrnutzung von Scheinwerfern usw. aus = bei eMobilität natürlich eher wenig sinnvoll
die Problematik von Schneedruck usw. scheint dieser Lösung eher keine Priorität zu geben
DER AUTOR KANN SICH DIESEM ANSATZ NICHT ANSCHLIESSEN = NACH WIE VOR EIN SINNVOLLER ANSATZ

die Nutzung der Lärmschutzwände hat (dafür) aber eine sehr hohe Priorität, weil die Potentiale enorm sind

Info zum „Wasserstoff-Brennerprojekt“ 202101-H2-Euregio-Masterplan-DE.pdf
Info zum „Überdachungsprojekt in Bayern“ www.solarwatt.de/news-manager-portal/pv-ueber-der-autobahn
Info zum „Oberleitungsprojekt“ Projekt-Detail | Die Autobahn GmbH des Bundes

(toll, aber halt sehr regional – und eher nicht ganz aktuell) – das müsste halt auf die 2000 bzw. 80.000 KM ausgerollt werden

Zusammenfassung

 

Eine streckenbegleitende Stromführung bietet das Potential, zukünftige Stromüberschüsse zusammenzufassen. Das gilt nicht nur für die genannten Großprojekte (Gezeitenstrom, Windrad und vor allem Solarstrom aus dem Süden) sondern auch für „gute Ideen“ die vielleicht in den nächsten Jahren realisiert werden (flächendeckende Solarpanele auf wesentlich mehr Dachflächen usw.)
Natürlich ist eine flächendeckende Verkabelung der Autobahnen nicht aus der Portokasse der EU zu bezahlen. Diese Großinvestition ist allerdings in Verhältnis zu den Kosten aus der Klimaveränderung wirklich „Portokassa“. Es bringt zusätzlich einen gewaltigen Investitionsschub. Eine Investition in diesem Bereich tritt ja in Konkurrenz zur chinesischen Expansionspolitik und ist längst überfällig.

DIE (NEUE) GRUNDIDEE IST EINE „ENERGIEGEMEINSCHAFT GRUFTIE-STRASSE“ d.h. eine  möglichst autarke Stromführung/Beschaffung entlang der (Gesamt-)Autobahn. Strombeschaffung, Blackout-Prävention (H2) auf einem (eigenen) Stromnetz. Die Überdachung bzw. die Halterungen dieser Überdachung bieten die Möglichkeit einerseits der Kabelführung – aber andererseits (Vision) eine Oberleitungsführung.

Natürlich ist eine Erdverkabelung der 380KV-Leitung mit den Umspannwerken – z.B. bei Raststätten – eine technische Herausforderung. Wir sollten uns der aber stellen. Die emotionale Ablehnung der Überlandleitungen, die diese dringend notwendigen Leitungen bisher verhindert haben, ist in demokratischen Rechtssystemen nicht durchzusetzen. Ich muss zugeben, dass ich mich mit Händen und Füssen gegen eine Leitung über mein Wohngebiet wehren würde.

die Autobahnen sind schon „hässlich“ und flächendeckend auf den Hauptstrecken Nord-Süd und Ost-West vorhanden – ästhetische Vorbehalte gelten also in diesem Zusammenhang nicht.

Die Raststätten als „Technology-Competence-Center“ für die Umgebung (siehe Ideensammlung „Landwirtschaft“ usw.) d.h. Sammlung der Energie, die aus dem Umland generiert wird…