Die "Gruftie-Straße" = Europäische Seidenstraße

Das ursprüngliche Konzept (2021) war, die Autobahntrassen für den (möglichst grünen) Stromtransport durch EUROPA entlang der Autobahnen zu führen und so die heiß umstrittenen Hochspannungsleitungen zu reduzieren. Das Video fasst die Ideen zusammen. Anmerkung: das Thema Wasserstoff (Schwertransporte) ist in dem Video nicht angesprochen worden.

Die Konzepterweiterung (August 2026) integriert die Erfahrungen aus anderen Bereichen - z. B. Energiegemeinschaften aber auch Wasserstoff-Initiativen usw.

(möglichst) autarke Beschaffung (und Logistik) für grünen Strom, der dann an eTankstellen aber auch H2-Tankstellen (aus Eigenproduktion) angeboten wird.

die Entscheidung, wie die Zukunft des Schwerverkehr aussehen wir, ist nach wie vor offen
vermutlich werden mehrere Varianten angeboten werden müssen

  • klassisch – Hochleistungsladestationen – möglichst aus Strom „aus der Umgebung“ (AgriPV, Windparks, Lärmschutzwände, Parkplatz-Überdachung) und/oder (Vision) aus der ÜBERDACHUNG der Autobahn (wo es Sinn macht = Einstrahlung usw.)
  • innovativer Ansatz: wenn die LKW bereits die Verbindung zur Oberleitung auf dem Dach haben, könnte diese auch für das Laden der Batterien in den Raststätten genutzt werden. Damit ist die „Logistik“ (vermutlich) leichter abzudecken.
  • Wasserstoff-Tankstellen – aus dem „Überstrom“ der PV-Anlagen (oder bei Bedarf „normaler Strom“
    mit dem Konzept „H2-Bauernladl“ (siehe Konzepte Öl/Gas) – d.h. KLEINE Anlagen direkt vor Ort, die AN DER TANKSTELLE Wasserstoff produzieren (und zum Bedanken anbieten)
  • und eben die Oberleitungen als „Vision“ der Gruftie-Straße

Pilotprojekt "Hamburg-Sizilien" mit der Möglichkeit, Strom "aus dem Norden" (z.B. Windparks Norwegen usw) und Strom "aus dem Süden" (Nordafrika) zu transportieren

"Projektpartner" ASFINAG (Österreich/Südtirol), Autobahn DE (und "Italien" - noch nicht eruiert). 

Abstimmung mit den Experten aus den (vielen) "Leuchtturmprojekten" z.B. 

Info zum „Wasserstoff-Brennerprojekt“ 202101-H2-Euregio-Masterplan-DE.pdf(opens in new tab)
Info zum „Überdachungsprojekt in Bayern“ www.solarwatt.de/news-manager-portal/pv-ueber-der-autobahn(opens in new tab)
Info zum „Oberleitungsprojekt“ Projekt-Detail | Die Autobahn GmbH des Bundes(opens in new tab)

 

Projekt-Vision

Es gilt eine/n "Li Qiang" für Europa zu finden, der die "Gruftie-Seidenstraße" für die gesamten 80.000 KM Autobahn koordiniert, verbindliche Projekte definiert, die dann - in der verbleibenden Zeit bis 2035 (Verbrenneraus) umgesetzt werden (und vermutlich auch die Finanzierung über die Mittel der EU sicherstellen kann).

Die (möglichst) autarke Stromerzeugung sollte "günstigen Treibstoff" entlang der Routen ermöglichen. 

Black-Out Prävention über die Eigenproduktion von Wasserstoff (an den Tankstellen) soll diese Szenarien entschärfen. 

es soll ja nicht passieren, dass die vorbildlichen Speditionen, die ihre Flotte bereits auf eAntrieb oder Wasserstoff umgestellt haben, zu wenig Möglichkeit zum Betanken finden.

Eine Koordination der vielen Interessensgruppen/Straßenerhalter durch eine zentrale Institution (EU?) ist für die Komplexität des Projektes unbedingt notwendig. Es soll ja nicht passieren, dass "Strom" nicht "so einfach" über die Grenzen "fließen" kann - wie z.B. das Bahn-Chaos, bei dem die Züge nicht (so einfach) über die Grenzen fahren können.